Montag, 12. April 2010

Ankunft in Singapur und Flug

Teil 1: Qantas Flug

Wir sind in Singapur gelandet! Nach 12 Stunden Enge!

Ich möchte mal einen nüchternen Vergleich anstellen zwischen Korean Air (K) und Qantas (Q):

Sitzreihen K: 57 Q : 73!!!
Sitzabstand: K: 86cm Q: 79cm

Seife und Creme auf der Toilette sowie Bordsocken gibt es nur bei K.

Die Filme sind ähnlich aktuell, allerdings bietet Q auch relativ viel in deutscher Sprache. Ein Pluspunkt, vor allem da bei K der zweite Teil des Flugs ab Seoul ohne eigenes Entertainment-System ist (zumindest bis vor 2 Jahren).
Die Getränkeversorgung ist bei K deutlich besser, weil häufiger. Auch gibt es mehr (und hübschere) Stewardessen. Wobei unser Steward bei Q den vertrauenserweckenden Eindruck machte ein auseinanderbrechendes Flugzeug höchstselbst nur mit Muskelkraft zusammen zu halten. Immerhin :-)
Das Essen ist bei K typisch koreanisch. Algensuppe ist nicht so mein Fall, aber ansonsten war es immer richtig gut, Bibimbab ( ja das heißt wirklich so) ist die ideale Flugzeugmahlzeit. Beim Frühstück ist der Europäer bei K eher enttäuscht, es gibt entweder Algenporredge oder etwas was noch am ehesten englisch sein könnte.
Dass Essen bei Q ist Ok. Das Frühstück eher französisch, es sei denn man entscheidet sich für ein eindeutiges englisch.
K bringt immer mal wieder kleine Häppchen und Snacks, bei Q gab es einen Snackbeutel und hin und wieder Bananen. Beides eigentlich in Ordnung. Ungeschlagen bleiben bei K allerdings die Honey rosted Peanuts.
Beim Wein gewinnt leider wieder K. Obwohl Q renommierte Winzerweine aus Australien anbietet. Nur funktionieren die Geschmacksnerven im Flugzeug leider anders. K hat da den besseren „Riecher“.
Q setzt noch auf das proprietäre Kopfhörersystem, während man bei K seine eigenen anschließen kann.

Trotzdem kann man mit beiden Gesellschaften fliegen. Für größere Personen (wie mich) würde ich allerdings immer K empfehlen, da man sich schon ganz schön rauswinden muss bei Q, selbst am Gang! Komfortabler ist es sicher bei K, allerdings fliegt man dafür auch etwas länger.

Für einen Hin- und Rückflug spendiert K eine Übernachtung um 5* Hotel, um den leidigen 18 Stunden Aufenthalt zu erleichtern. Wie es bei Q mit dem Rückflug aussieht weiß ich nicht.


Teil 2: Singapur – Day 1

In Singapur angekommen hat uns unser freundlicher Schoolbus-Driver eingesammelt und ins Hotel gefahren (der fährt sonst Schulbus) und draußen vor der Tür hat uns eine schwüle Hitze empfangen. Endlich mal wieder schwitzen!
Im Hotel haben wir ein „na ja Zimmer“ bekommen. Nachdem die Minibar jedoch penetrant nach Fisch roch und auch die Klimaanlage müffelte schreibe ich euch jetzt aus dem kostenfreien Deluxe-Upgrade-Ersatz-Zimmer (Bild ist ein Foto aus unserem Fenster). Yeah!!
Hunger hatten wir auch und haben uns draußen umgesehen, als uns der supernette Portier schon erspähte (von dem Wissen wir auch die Schulbusfahrergeschichte). Anscheinend hat er geahnt, dass wir nach was zu Essen suchen könnten und uns in eine Mall geschickt, wo es in einer Art Rondell aus ganz Asien Gerichte gab und uns noch Chicken Rice empfohlen. Da wurde uns für wenig Geld ordentlich aufgetischt: 2 Riesenkugeln Reis, ein großer Teller Hühnchen (gebraten und gekocht gemischt), 2 Suppen und etwas von dem wir glauben dass es eine Art frisch gedünsteter Spinat mit Erdnusssoße war (das absolute Highlight)! Nach einem kleinen Spaziergang durch den Sonntagabend News-Austausch (fast alle Nationalitäten treffen sich Sonntags in bestimmten Vierteln und tauschen Neuigkeiten aus, sodass die Straße komplett mit fröhlichen Leuten voll ist (übrigens wieder eine Info vom Portier)) gab es noch eine frisch geschlachtete grüne Kokosnuß vom Straßenrand mit Strohhalm und jetzt fallen wir mal tot ins Bett!

Morgen geht es auf Stadtführung und Übermorgen in den Zoo. Ich vermute wir melden uns erst aus NZ wieder.

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