Donnerstag, 16. September 2010

West Coast - Karamea 10.-12. Juli

Die Strecke von der Golden Bay zur Westküste der Südinsel führt durch die Buller`s Gorge. Wir hatten von mehreren Leuten den Tipp bekommen, tagsüber zu fahren, wenn man möglichst viel von der Umgebung sehen kann. Die scenic route führt durch eine schöne Landschaft und es gibt einige Lookouts. Den mit der besten Aussicht haben wir für die Lunchpause ausgesucht. Es war zwar ziemlich eisig dort oben, aber die Sonne hat die Landschaft freundlich beleuchtet. Nach einem Stück Geburtstagskuchen zum Nachtisch ging`s weiter. Ein bisschen später kam uns extra zu Markus Geburtstag eine Oldtimerparade entgegen. Da das eine Überraschung war, hatten wir leider den Fotoapparat nicht sofort parat und konnten nur einen der Nachzügler fotographieren. Am späten Nachmittag waren wir endlich an der Westküste, die wir noch nach Norden entlangfahren mussten, um zu unserem Ziel Karamea zu gelangen. Bei Sonnenuntergang haben wir noch einen kurzen Stopp bei einer Palme gemacht und dort eine Fotosession gestartet. An das Motiv erinnert ihr euch vielleicht noch von einem vorherigen Eintrag.

In Karamea erwartet uns ein chaotisches Hostel im Hippiestyle mit eigener Radiostation, schlecht belüfteter Küche und verrauchter Lounge. Wir fragen uns zum Besitzer durch und werden in das kleine Radio Karamea-Kabuff geführt, wo wir zu unserer Erleichterung erfahren, dass wir nicht direkt im Hostel untergebracht werden, sondern eine eigene "Bach" bekommen. Das ist eine Art sehr einfaches kleines Ferienhaus. Muss man in NZ einfach mal ausprobiert haben, denn viele Neuseeländer haben irgendwo eine, das gehört hier zum Lifestyle. Unsere ist die gelbe, von innen stilecht im 70er Jahre Design eingerichtet worden. Die Möbel und Teppiche sehen gleichzeitig neu (weil gut erhalten) und alt aus. Wir lassen Markus Geburtstag bei einer Flasche teurem Wein und einem gemütlichen Dinner ausklingen.

Am nächsten Tag entschließen wir uns zu einem Mix aus mehreren kürzeren Walkways im Oparara Basin.


Limestone Arch
Dort gibt es Felsbögen, Höhlen, Steinformationen, einen im Busch versteckten See und Infotafeln über die ereignisreiche Entstehung der Walkways: Eine Gruppe von Leuten, die die Wege angelegt haben, entschlossen sich dazu, ihr Camp mitten im Busch aufzuschlagen, da die tägliche Anfahrt zu viel Zeit gekostet hatte. Damit zogen sie die Aufmerksamkeit der Wekas auf sich, die sich von nun an einen Spaß daraus machten, ihre Werkzeuge zu verstecken, Essen zu klauen oder früh morgens Weckdienst zu spielen.

Oparara Basin
Wieder zurück am Parkplatz werden wir schon von ein paar Wekas erwartet, sehr neugierige Vögel, die darauf hoffen, etwas Futter abgreifen zu können. Einer ist so penetrant, dass er fast mit ins Auto eingestiegen wäre.

neugieriger Weka auf Futtersuche
und noch ein Vogel

2 Kommentare:

  1. hey ho hippiebrut *g*,
    wie immer schön von euch zu lesen.
    by the way: 2 fotos funktionieren in der verlinkung nicht ;)
    ansnsten bin ich wie immer bei euch
    grüssle aus dem nochmal 25 grad warmen deutschland
    flo

    AntwortenLöschen
  2. Danke für den Hinweis!
    Keine Ahnung woran das liegt, aber die haben den Editor umgestellt und wir kämpfen noch etwas gegen die neuen Funktionen.

    AntwortenLöschen