Um uns auf Weihnachten einzustimmen, dachten wir, dass es nicht schaden kann, ein paar hübsch dekorierte Häuser anzusehen. Also haben wir uns die "Light up Nelson 2010"-Map heruntergeladen und ein paar der Adressen abgeklappert. Wir waren nicht die einzigen, vor manchen Häusern gab es regelrecht Stau und wir haben mit vielen stolzen Besitzern gesprochen. Alles in allem alles eher amerikanisch als europäisch. Immerhin hat Markus nostalgische Erinnerungen an Schnee bei der Aufblasweihnachtsschneekugel gehabt.
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| Gartendeko |
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| Und hinterm Haus gings erst richtig los... |
Am 23., unserem letzten Arbeitstag, sind wir abends nach Anakiwa gefahren, im Kofferraum Essen für eine ganze Horde. Der 24. begann dann leider mit heftigem Sturm und Regen. Wir haben die Chance genutzt und sind endlich ins Fliegermuseum in der Nähe von Blenheim, mit der größten Sammlung über den Roten Baron. Die vermutet man jetzt nicht wirklich unbedingt in Neuseeland. Als wir das Museum verlassen haben, schien die Sonne und wir haben den Rest des Tages mit Schwimmen, Relaxen und Vorbereitungen zugebracht und Shayne war dankbar für alle, die erschienen sind, wollte er doch unbedingt noch eine Blechhütte umsetzen. Abends wurde gegrillt und wir saßen mit Gästen und anderen Freunden von Shayne und Tanya zusammen. Weihnachten war aber kein Thema, das findet alles erst am 25. statt. Auf gleich zwei Grills wurde gebrutzelt was das Zeug hielt, vieles schon für den nächsten Tag.
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| Wettgrillen |
Am Morgen des 25. hörte man von Weitem ein lautes Ho ho ho, Musik und ein Schiffshorn. Alle waren ganz aufgeregt, denn Santa hat sich angekündigt, um Lollies auf den Steg zu werfen und sich sehen zu lassen.
Zurückgekehrt mit den gefangenen Lollies haben wir zu Ende gefrühstückt und unsere Bescherung draußen in der Sonne unterm Weihnachtsbaum gemacht.
Im Hostel sammelten sich derweil mehr und mehr Leute und die Flotte vor Anker wuchs auf 3 Schiffe. Leider hat die Kapazität immer noch nicht gereicht, um alle Leute, das ganze Essen und Trinken, Decken, Sonnenschirme und und und auf einmal mitzunehmen.
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| Typischer Weihnachtslook :-) |
Kurzerhand wurde deswegen eine näher gelegene Bucht ausgewählt und ein Boot durfte nochmal zurückfahren. An Shaynes Boot hing ein so genannter Seabiscuit beladen mit Actionsuchenden. Angekommen wurde es eine lustige Runde.
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| Action |
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| Picnic |
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| Christmas-Cracker |
Gegen Nachmittag und vor allem vor Beginn der Ebbe ging es zurück, da zwei der Boote wieder auf den Hänger mussten, was nur bei Flut geht. Gar nicht so schlimm, da gab es dann Zeit sich auszuruhen, sich im Schatten aufzuhalten und den Magen zur Ruhe kommen zu lassen. Ganz so zur Ruhe kam der Magen dann doch nicht, weil wir zum Kaffeetrinken in das Nachbarhostel eingeladen waren. Die Besitzer haben wir damals auch kennen gelernt und sie waren beim Picknick am Strand dabei, hatten ihr Tiramisu (Pudding) aber zu Hause im Kühlschrank gelassen. Pudding steht in NZ für jeden beliebigen Nachtisch... man weiß also nie so genau, was man bekommt.
Der Abend klang feuchtfröhlich mit einer Weinprobe aus, die uns nach der Sonne wirklich den Rest gegeben hat. Besonders für uns ganz toll, da es ausschließlich Weine aus Nelson gab und wir dabei einen super Riesling entdeckt haben. Anschließendwurden die Reste verzehrt und alle Flaschen ausgetrunken. Ein australischer Backpacker, der tatsächlich am 25. vom Queen Charlotte Track kam, durfte sich ebenfalls integrieren.
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| 19:00 Uhr, immer noch hell. |
Auf dem Heimweg nach Nelson wollten wir zwei Stopps einlegen. Einen an einer alten Goldmiene, mussten diesen Stopp jedoch aufgrund einer unpassierbaren Furt aufgeben. Den zweiten an einem sehr schönen Flusstal, ungefähr auf der Hälfte der Strecke. Dort gibt es einige kürzere und längerer Walks und zwar sehr einladende aber eiskalte Schwimm-Möglichkeiten. Wir haben beschlossen, es bei einer Rast zu belassen, nachdem wir es gerade so bis zu den Knien reingeschafft haben. Auf den Steinen am Ufer durfte man sich dafür die Fußsohlen verbrennen.
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| Rast am Fluß |
Insgesamt hatten wir ein wunderschönes Weihnachten. Ganz anders als zu Hause und sehr ungewohnt, aber wir haben es genossen und es war ein schönes Erlebnis.
Der ganz typische neuseeländische Weihnachtsbaum heißt übrigens Pohutukawa und blüht ganz rot um Weihnachten rum. In der Sonne strahlen die Blüten richtig und man braucht keine Deko mehr.
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| Pohutukawa in Nelson |










hey christine,
AntwortenLöschenalles klar, mission erfüllt. sind tierisch neidisch jetzt!:-) schöne bilder, looks like tons of fun. ist schön, aktuelle bilder von euch zu sehen und infos zu lesen. und jetzt rück endlich mal deine adresse rüber, damit mein päckchen sich auf die reise machen kann....;-) lg, steffi