An Silvester waren wir kurz bei einem Reggae Open Air Konzert auf den Church Steps und um Mitternacht wurden drei Raketen in die Luft geschossen.
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| Sich mit DINNER FOR ONE auf den Abend einstimmen... |
Wir sind früh im neuen Jahr wieder nach Hause gegangen, um uns am nächsten Morgen fit ins Auto zu schwingen und in den Nelson Lakes National Park zu fahren. Unser erster Versuch einer Mehrtagesstour auf einer Strecke der Einstufung Route. Dank einiger Erfahrung waren wir mit nicht zu viel und nicht zu wenig Gepäck ausgestattet. Der größte Unterschied einer Route zu einem Great Walk oder Track sind größtenteils ungeebnete Wege, mit farbigen Stecken als Wegmarkierung durch die Wildnis. Auch die meisten Flußüberquerungen sind nicht mit Brücken ausgestattet.
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| Nelson Lakes von St. Arnaud aus. Rechts ist Mt. Robert, auf den wir heute hinauf wollen. |
Ausgestattet für drei Nächte ging es am ersten Tag einen Zickzackweg steil nach oben, nach einer kurzen Pause am Shelter auf dem Bergkamm entlang und entlang und entlang, mit Blick in die Täler auf beiden Seiten.
Ziemlich viel Geröll, dort oben.
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Könnt ihr den Pfad auf der rechten Seite des Bildes sehen?
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| Auf der Robert-Ridge, die nur bei gutem Wetter machbar ist war es dann doch recht windig, aber mit toller Aussicht. |
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| Interessanterweise lag auf halber Strecke eine Begegnungsstätte von Marienkäfern... |
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| Kurz vorm Ziel entdecken wir noch letzte Schneereste. |
Ziel des Tages: Lake Angelus Hut am Lake Angelus. Eiskalter Gebirgssee, was Markus nicht davon abgehalten hat, eine (sehr) kurze Runde zu schwimmen. Hier der Blick vom Deck der Hütte:
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| Lake Angelus - Gebirgssee |
Dort hatten wir uns für zwei Übernachtungen eingebucht.
Am nächsten Tag wollten wir die Gegend dort oben erkunden und einen Tagesausflug zum Sunset Saddle und dem Berggipfel machen. Leider war das Wetter so neblig, dass wir auf halber Strecke die Route geändert und an einem anderen See entlang wieder zur Hütte zurück sind.
Am darauf folgenden Morgen hatten wir mehr Glück mit dem Wetter: Um die Hütte herum windete es zwar wie verrückt, doch schon fünf Minuten später mussten wir den ersten Stopp machen und die Sonnencreme auspacken.
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| Abstiegsroute -Über den steilen Cascade Track zurück ins Tal und zum See zurück. |
Mit atemberaubender Aussicht auf Wasserfälle vor blauem Himmel haben wir uns an den Abstieg gemacht. Da hieß es eher klettern als wandern.
Der steilste Teil des Abstiegs endete idyllisch an einer Brücke.
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| Wetter und Aussicht entschädigen für den anstrengenden Abstieg. |
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| Entlang an den Wasserfällen bis zur Brücke |
Von dort aus ging es weiter durch den Wald und zu einer noch idyllischeren Wiese, dem perfekten Zeltplatz.
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Lieblingszeltplatz... leider hatten wir vorher schon eine Mittagspause gemacht,
sonst wären wir hier ein bisschen länger geblieben |
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| Zurück im Bush. |
An der Coldwater Hut angekommen, ist Markus wieder eine Runde baden gegangen. Später hat einfach jemand ein Bild von uns gemacht... Das kommt davon, wenn man den Fotoapparat liegen lässt.
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| Steg vor der Coldwater Hut - Was ihr nicht sehen könnt: die Sandflies |
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| Coldwater Hut - mittlerweile von uns oft besucht. |
Später haben wir am Lagerfeuer gesessen und eine Gruppe verrückter Wanderer gesellte sich dazu, um Kuchen zu teilen, den sie den ganzen Tag mitgeschleppt hatten.
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Lagerfeuer an der Coldwater Hut
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Am nächsten Tag führte unser Weg am See entlang zum Parkplatz zurück. Klingt verhältnismäßig unspannend - die Kiwis haben aber immer eine Überraschung parat.
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| So begegneten wir plötzlich drei Leuten, die mit Papagei unterwegs waren! |
Ein weiteres Highlight waren die Whisky Falls, wo wir unsere Trinkflaschen auffüllten.
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| Whisky Falls, leider nur mit Wasser |
Vorbei an den Whisky Falls ging es zurück zum Parkplatz und dann nach Hause.
Drei Urlaubstage, die wir gut genutzt haben. Zu den Nelson Lakes werden wir sicher wieder mal Ausflüge machen:-)
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