Montag, 14. Juni 2010

Aber weiter mit dem was noch aussteht...

Den Tongariro National Park haben wir nach einem Tip über den Forgotten World Highway Richtung New Plymouth verlassen.
Come and help grow the only republic in NZ!

Auf diesem abenteuerlichen Weg sind wir mal eben Mitbürger der Republik Whangamomona geworden und haben uns damit verpflichtet, immer fleißig zu lächeln (ganz schön schwer, wenn man vergnügt durch Neuseeland reist;-) Alle zwei Jahre wird hier der Unabhängigkeitstag gefeiert. Das Dreißigseelendorf beherbergt dann tausend Besucher, die sich im Possumhäuten und Schweinetragen behaupten können. Leider haben wir den Unabhängigkeitstag um ein paar Monate verpasst und mussten daher den im Hotel aushängenden Zeitungsartikeln glauben, dass die Republik mit diesem Spektakel diverse Event-Awards gewonnen hat. Ganz besonders glücklich dürfen wir uns schätzen, dass unsere Pässe eine leidlich lesbare Unterschrift des aktuellen Präsidenten aufweisen. Der vorherige war aufgrund seiner Rasse (Ziege!) des Schreibens nicht mächtig. Ansonsten gab es top Aussichten, coole Tunnel (Hobbit-Tunnel) und den größten Wasserfall der Nordinsel.
Uns fällt immer noch was ein...

New Plymouth ist ganz nett, noch netter die Kulisse: Die Stadt liegt nicht nur am Meer (nichts Besonderes für Neuseeland..), bei gutem Wetter zeigt sich Mount Taranaki, ein pittoresker Bilderbuchberg (solange man die dramatische maorische Legende nicht kennt, die ich daher an dieser Stelle auslasse...).
Wie wenn ein Kind einen Berg malen sollte!

Schon bei der Anfahrt schiebte sich die schneebedeckte Spitze immer wieder in unser Blickfeld, mit hübschem Wolkenröckchen bekleidet, und mit ihr vergrößerte sich die Vorfreude, am nächsten Tag einen Teil des idyllischen Berges zu besteigen. Leider regnete es in Strömen und wir mussten die Wanderung um einen Tag verschieben, durften aber deshalb Anne kennenlernen, die ab hier für einige Zeit mit uns reiste und uns auf den Berg begleitete. Auf diesem Weg nochmals übelst coole Grüße ;-)
Oben schlug das Wetter um und es wurde spannend.

Ach ja, die Abende haben wir mit Wasgij-Puzzeln verbracht. Man puzzelt leider nicht was man sieht, sondern z.B. was kurz nach dem Bild passiert, das auf dem Cover ist. Christine gab nicht auf, weswegen wir tatsächlich deswegen eine Nacht verlängert haben. Als Belohnung haben wir einen weiteren Sonnenuntergang "mitgenommen", sind um den Berg rumgefahren (macht man besser im Sommer, weil da jetzt tote Hose war) und haben auf dem Markt echtes Brot entdeckt und die Arme krachten aufgrund des unerwarteten Gewichts fast auf den Boden.
500m vom Hostel entfernt...

Next stop Waitomo. Call 0800-GRN GLW!
Hinter "Green Glow" verbirgt sich das weltbeste Höhlenabenteuer (zumindest von allen, die wir kennen). Mit unserem Guide Paul sind wir (und nur wir!) einen Tag lang in und um seine Caves herumgekraxelt, inklusive Abseilings (bis zu 30m), Durchquetschings, Lunch im Glühwürmchenlicht.
runter, runter, runter...

Solange uns nur der Himmel nicht auf den Kopf fällt!

Abseilquetschgedöns in der Höhle...

Glowworms!

Im Gegensatz zu den Thrill-Anbietern (Cave-Rafting etc.) bietet er eine vollwertige Einführung in die Höhlenforschung, in sauberen und trockenen Klamotten (zumindest am Anfang). Die Intensivität steigt mit jeder Minute, bis Markus beinahe im engsten Spalt aufgegeben hätte. Durchquetschen wurde aber mit einem Höhlensee und einem fluoreszierenden Stalagtit belohnt. Alle Bilder wurden mit unserer Kamera aufgenommen! Im very basic Hostel gab es nebenbei die freundlichste Katze aller Zeiten.

Über einen kurzen Stop in Auckland, bei dem wir Vorräte auffüllten und etwas Angst um unser Auto hatten (in Kürze im Auto-Blog) ging es weiter ins Northland...

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