Freitag, 30. Juli 2010

Anakiwa 26. Juli - 31. August

Wir sind angekommen. Endlich! Nach über dreieinhalb Monaten Abenteuer des Reisens etwas überdrüssig, haben wir das Anakiwa Backpackers erreicht und von Shayne und Tanya für die nächsten fünf Wochen übernommen, nachdem wir sie nach Blenheim zum Flughafen gefahren haben.

Ein kurzer Eindruck wie es bei uns so aussieht: Anakiwa ist ca. 40 Minuten von Picton, 50 Minuten von Blenheim und etwas mehr als 1 Stunde von Nelson entfernt. Die nächste Einkaufsmöglichkeit ist eine Tanke in ca. 20 Minuten. Man kann also sagen, ziemlich weit draußen, vor allem weil bei Regenwetter gerne mal die Straße nach Picton durch Schlammlawinen gesperrt ist.

Aber man hat sich arrangiert und wir uns gleich mit! Eingekauft haben wir in riesigen Mengen in Nelson, da gibt es den einzigen wirklich großen Supermarkt (und auch einen Wurstwagen (mais ceci est une autre histoire)) and it all happens at the Linkwater Hall! Die Gemeindehalle, in der wir schon am Judo und Yoga-Kurs teilgenommen haben. Zum Judo wurden wir von Shayne eingeladen, der den Kurs leitet. Die Info über den Yogakurs bekamen wir spontan und sind dann einfach mal hingefahren.

Weiter im Text: Anakiwa liegt in den Marlborough Sounds, direkt am Ende des Queen Charlotte Tracks, den wir natürlich vorher noch gelaufen sind (Bericht folgt). Und die sehen so aus:

viel Busch, viel Wasser, sonst nichts...

Unsere Mitbewohner heißen Scruff und Kiwa und sind beste Freunde. Wenn Scruff langweilig wird, besucht er Rocky im YHA, betrieben von Freunden von Tanya und Shayne aber Konkurrenten im Geschäft. Wir kommen auch gerade von dort, weil wir auf ein paar Gläschen Wein eingeladen waren.

Scruff und sein Treuerhundeblick

Kiwa im Gemüsebeet

Unser Häuschen ist in hübschem Blau angestrichen, frisch renoviert und hat Platz für bis zu 12 Gäste. Momentan nur 10 weil wir ja hier in einem netten Zimmer wohnen. Unser Esstisch ist übrigens recht praktisch, da sich ein Billiardtisch darunter verbirgt :-) Außerdem hat es eine wirklich tolle Kaffeemaschine und eine gemütliche Lounge in der zur Zeit hauptsächlich Abhängen angesagt ist. Gäste hatten wir bisher noch keine, aber wir sind ja auch erst zwei ganze Tage hier allein.

Hier seht ihr das Anakiwa Backpackers,
davor das Green Caravan Café, das nur im Sommer geöffnet hat,
und rechts das Startschild des Queen Charlotte-Tracks

Das könnte auch mal dein Zimmer sein...

Morgens holen wir die Post und spazieren mal eben kurz auf den Steg der Outward Bound School (hier kann man Selbsterfahrungs-Kurse machen, die wohl ziemlich spitze sind) und Scruff nimmt die Gelegenheit zu einem begleiteten Spaziergang war und kommt gleich mal mit. Gegen Nachmittag wird das Bötchen zu Wasser gelassen und fischen gegangen :-)

Blick aus dem Garten auf die Bucht

Ansonsten erholen wir uns, flicken Zeug, waschen, sortieren Fotos, sichten Stellenausschreibungen, Christine backt Brot und Markus hat angefangen einen Bogen zu bauen.

Das Wetter hat in den letzten Tagen auch mitgespielt. In der Sonne hatte es bis zu 28 Grad, aber nachts merkt man den Winter und die Temperaturen sinken auf um die 5 Grad. Angeblich sind das aber die letzten kalten Tage und es wird ab August wieder wärmer. Das hoffen wir auch, aber ab übermorgen ist leider erstmal schlechteres Wetter vorhergesagt.

Zeit haben wir jetzt auf jeden Fall erstmal und genügend Bücher auch, deswegen wird es uns sicher gut gehen und deswegen geht es hoffentlich bald auch weiter mit den Reiseberichten!

Wer mag kann uns gerne auch mal auf dem Festnetz anrufen: (Nummer entfernt, weil wir jetzt weg sind). Hier sind wir bis zum 30. August erreichbar.

Bis bald,

Markus & Christine

2 Kommentare:

  1. Euer Alltag in Anakiwa liest sich auch wunderschön und wurde in meinem Theaterprojekt mit Interesse bis Neid/Sehnsucht aufgenommen...

    Gruß an den niedlichen Hund!

    Solveig

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  2. Hallo, na, dann schreib ich doch mal gleich was ;-) Ich liebe eure Blogs. Schön, dass es euch gut geht und ihr so viel Spaß habt! Wir denken ganz oft an euch! Grüße aus Finthen nach NZ. Isa

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