Weiter geht unsere Reise von Karamea an der Westküste entlang nach Greymouth. Einen kurzen Stopp haben wir eingelegt, um den Walkway zu Lake Hanlon noch auszuprobieren. Als wir den Hügel hochgegangen waren und auf der anderen Seite herunterschauten, dachten wir, den See in weiter Entfernung schon sehen zu können. Nach einer Minute standen wir plötzlich schon direkt davor. Der See ist so spiegelglatt, dass es ausgesehen hat, als ob die sich spiegelnden Bäume echt seien und es noch ganz weit den Hang hinunter geht. Wir haben lediglich das kleine Stück gespiegelten Himmel für den See gehalten.
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| Lake Hanlon |
Kurz vor Greymouth haben wir uns noch die Pancake Rocks angeschaut. Das sind Felsformationen an der Küste, die aus sehr vielen dünnen Schichten bestehen.
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| Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente, Ente... |
Unklar ist, wie diese Schichten entstanden sind. Man weiß nur, dass das Meer die weicheren Schichten zwischen den festeren mit der Zeit herausgespült hat und somit nur noch letztere sichtbar sind, wie aufeinandergestapelte Pfannkuchen. Man kann auf angelegten Wegen dazwischen herumlaufen und sieht unten das Meer toben.
In Greymouth hat uns das Hostel schwer beeindruckt. Das Global Village hat zurecht eines der höchsten BBH-Ratings bekommen. Es ist so einladend und gleichzeitig gut durchdacht, dass wir uns spontan entschlossen haben, drei Nächte zu bleiben, um einen Ausschlaf- und Faulsein-Tag im Hostel zu verbringen.
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| Hier kann man sich ein Frühstücksei kaufen. |
Am nächsten Tag besuchen wir Shanthytown, ein Freilichtmuseum, das die Zeit des Goldrauschs darstellt. Man kann zum Beispiel in einem antiken Laden Süßigkeiten kaufen, ein altes Krankenhaus anschauen und natürlich Gold waschen.
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| $5 bezahlt, $5 Gold gefunden, Zufall? |
Unsere Reise geht weiter über den Arthur's Pass zum Skifahren auf Mount Hutt. Wir kommen durch Otira, ein Ort, der im Moment zum Verkauf steht. Wenn jemand von euch Lust hat, Otira Hotel und den Rest des Dorfes (der aus ca. 5 Häusern besteht) zu besitzen, hier bietet sich die Gelegenheit. Kostet nur $ 1,2 Millionen.
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| Otira - der kleine Ort versteckt sich hinter dem Schild |
Der Arthur`s Pass bietet eine top Kulisse. Je weiter man fährt, desto mehr schneebedeckte Berge tauchen auf.
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| Arthur`s Pass - Von Greymouth nach Christchurch |
Wir halten an einem Aussichtspunkt, wo sich ein Kea für unser Auto interessiert.
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| "Noch dreimal schnäbeln und das Ding ist ab!" |
Es soll schon vorgekommen sein, dass Touristen ihr Auto ohne die Windschutzscheibe vorgefunden haben, weil ein Kea sich an der Gummidichtung zu schaffen gemacht und diese ganz ordentlich entfernt hat. Die Keas tauchen dort auf, wo interessante Gegenstände zu finden sind, meistens irgendetwas von uns Menschen. Keas sind sehr intelligent, lernen durch Zuschauen und versuchen, alles Mögliche mit ihren Schnäbeln auseinanderzunehmen, zu bewegen und zu analysieren. Außerdem erhoffen sie sich, gefüttert zu werden. Das Problem ist, dass sie vom Menschen abhängig werden, je mehr Futter sie erhalten.
Wow, bin wieder sehr beeindruckt ob der wunderschönen Natur und euren Erlebnissen! :)
AntwortenLöschenGanz liebe Grüße aus Bielefeld von Johanna
top kulissen!
AntwortenLöschenwarum dreht denn dort niemend z.b. mal einen fantasyfilm oder was ähnliches...?
ansonsten wie immer toll.
wo bekomme ich so einen honesty tray für meine eier?
aber die idee mit oitra ist natürlich gut.
da spart man sich ja auch die einreiseformalitäten denn man ist ja schliesslich stadtbesitzer *fg*
grüssle
flo
Hach, bittebitte, fangt mir einen Kea! Ich glaube, das sind die lustigsten Vögel der Welt!
AntwortenLöschen-Simona
Vielleicht können wir ja ein Kea-Ei in einem Honesty Tray tarnen und gemeinsam nach D schicken :-) Keas sind schon ziemlich cool! Und ne Stadt zu haben...eigentlich auch.
AntwortenLöschenServus Maggus, hallo Kristine (unbekannterweise)
AntwortenLöschenAuf Nachfrage bei Flo wurde mir bestätigt das Ihr das Erbeben unbeschadet überlebt habt.... Ich seh schon Ihr habt Euch offensichtlich ganz gut eingelebt und schee isses auch - irgendwie finde ich das Du (markus) das net wirklich verdient hast ;-). Besonders schön fand ich die Anekdote mit der 'frierenden' Belgierin (Muhaha!) Das kenn ich so ähnlich von einem Bogenturnier mit OKOK-Klaus und Flo. Da hat uns nachts der OKOK auch gegrillt, da sein Schlafsack nix taugte und ich dummerweise meinen -30° Extrem-Cold dabei hatte. Den hab ich dann so ein wenig durchgeschwitzt... Kann der Flo Dir ja mal erzählen wenn Ihr wieder mal skypt ;-)
App Holz machen: Flo und ich waren heute wieder im Wald. Wir haben bisher so 30 RM rausgeschleppt und weitere 15 liegen noch da .... also kannste die Belgierin mal vorbeischicken - da braucht die Jahre um das zu verkokeln ...
Cu Jaberwok aka Achim